Philippinen: Gymnasiast erschießt Mitschüler und sich selbst an Jesuitenschule

An einer katholischen Jesuitenschule in Zamboanga City im Süden der Philippinen sind am Dienstag zwei Schüler erschossen worden. Ein Neuntklässler hatte kurz vor Unterrichtsbeginn das Feuer mit einer Pistole und einem Gewehr eröffnet. Zunächst schoss er auf eine Lehrkraft, dann tötete er einen Zehntklässler in einem Klassenzimmer und nahm sich schließlich selbst das Leben. 

Ermittlungen zufolge übertrug der Angreifer die Tat mithilfe einer Bodycam live auf Facebook. Die Plattform sperrte das Benutzerkonto nach ersten Hinweisen umgehend. Nach Angaben der Behörden war die Lage rasch unter Kontrolle. Medienberichten zufolge gab es mindestens zwei weitere Verletzte.

Dies ist bereits der zweite tödliche Schulangriff auf den Philippinen innerhalb von weniger als zwei Monaten. Die Ermittlungen zum Motiv sowie zur Frage, wie die Waffen auf das streng bewachte Gelände gelangten, dauern an.

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