Liveticker Ukraine-Krieg: Russland greift ukrainische Häfen und Schiffe an

16.08.2026 19:18 Uhr
19:18 Uhr
Gebiet Cherson: Zwei Zivilisten bei ukrainischem Drohnenangriff getötet
Beim Angriff einer ukrainischen Drohne auf ein ziviles Fahrzeug im Gebiet Cherson ist ein Ehepaar ums Leben gekommen. Wladimir Saldo, der Gouverneur der Region, berichtet dazu:
"Bei Druschbowka hat eine gegnerische Hornet-Drohne ein ziviles Fahrzeug angegriffen. In dem Auto befand sich ein Ehepaar, Unternehmer aus Nischnije Serogosy. Sie fuhren nach Melitopol, um Waren für ihren Laden zu besorgen. Durch den Angriff starben beide an Ort und Stelle."
Saldo betonte, dass Kiews Militär erneut vorsätzlich Zivilisten angegriffen hat, die keinen Bezug zu Kampfhandlungen hatten, und sprach den Hinterbliebenen sein Beileid aus.
18:28 Uhr
Hunderte Drohnen Richtung Moskau: Russland meldet Großangriff

Die Ukraine hat in der Nacht zum Sonntag Hunderte Drohnen gegen Ziele in Russland gestartet. Dabei wurden mindestens sechs Menschen getötet.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
17:49 Uhr
Weitere russische Angriffe gegen ukrainische Häfen und Schiffe
Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Angriffe gegen die ukrainische Hafeninfrastruktur und Schiffe, die im Interesse des ukrainischen Militärs genutzt werden.
Nach Angaben der Behörde wurden im Verlauf des heutigen Tages eine Produktionsstätte und ein Ersatzteillager für Seedrohnen in der Hafenstadt Belgorod-Dnjestrowski, 40 Kilometer südwestlich von Odessa, mit Drohnen angegriffen. Ein weiteres Angriffsziel stellte ein Stellplatz für Patrouillenboote der ukrainischen Marine im Hafen Wilkowo, 138 Kilometer südwestlich von Odessa, dar.
Im Hafen von Odessa wurden zudem Treibstoff- und Waffenlager sowie drei Frachter und zwei Tanker angegriffen, die zum Transport von Kriegsgerät und Brenn- und Schmierstoffen für das ukrainische Militär eingesetzt wurden. Ein weiterer Frachter, der westliche Waffen in die Ukraine transportierte, wurde im Schwarzen Meer östlich von Odessa angegriffen.
17:18 Uhr
Donezk: Ukrainischer Drohnenangriff zerstört Einkaufszentrum
In der Stadt Donezk ist ein Einkaufszentrum nach einem ukrainischen Drohnenangriff niedergebrannt. Alexei Kulemsin, Bürgermeister der Stadt, berichtete dazu auf Telegram:
"Nach erhaltenen Angaben wurde im Bezirk Kuibyschewski durch einen Drohnenangriff das Einkaufszentrum 'Galaktika' vernichtet."
Nach Angaben eines Korrespondenten der Donezker Nachrichtenagentur (DAN) sei der Angriff in der Nacht erfolgt, wonach ein massives Feuer ausbrach. Die Arbeit der Feuerwehr wurde durch das Risiko erneuter Attacken und eines Einsturzes des Gebäudes erschwert. Menschen kamen beim Angriff nicht zu Schaden, allerdings stürzten nach dem Brand die Mauern und das Dach des Gebäudes ein.
Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti veröffentlicht ein Video vom Ort des Vorfalls und berichtet, dass am Ort des Angriffs ausländische Drohnenbauteile gefunden wurden.
16:29 Uhr
Größtes Stahlwerk der Ukraine stellt Produktion teilweise ein
Das größte Stahlwerk der Ukraine, ArcelorMittal in der Stadt Kriwoi Rog, hat angekündigt, nach einem russischen Angriff die Produktion teilweise einzustellen. In einer Facebook-Publikation gibt das Unternehmen bekannt:
"Die Hauptproduktionsanlagen der Energieerzeugung und des Hochofenbetriebs sind beschädigt, und die Produktionsprozesse des Werks wurden teilweise eingestellt."
Das Stahlwerk in Kriwoi Rog produziert unter anderem Metallplatten für Waffen und Kriegsgerät des ukrainischen Militärs.
15:52 Uhr
Ukrainische Drohne tötet Zivilistin im russischen Grenzgebiet Kursk
Im russischen Grenzgebiet Kursk ist die Zahl der Opfer durch ständige Attacken aus der Ukraine wieder angestiegen. Gouverneur Alexander Chinschtein teilt auf der Plattform MAX mit, dass eine ukrainische Drohne in der Siedlung Budki ein ziviles Auto attackiert habe. Das unbemannte Luftfahrzeug habe das Fahrzeugheck gerammt und dabei eine Insassin getötet. Der 74-jährige Fahrer habe Verletzungen erlitten.
15:12 Uhr
Mehrere Opfer bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Zivilisten in LVR
Das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk (LVR), Leonid Passetschnik, teilt auf der Plattform MAX mit, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 16 Bezirke der Region attackiert habe. Der Politiker meldet Sachschäden und Opfer unter der Zivilbevölkerung. Wie Passetschnik präzisiert, sei im Bezirk Belokurakino der Fahrer eines Kleintransporters der Marke Gazelle ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne das Fahrzeug angegriffen habe. In der Stadt Lissitschansk habe das ukrainische Militär einen Wassertankwagen angegriffen, wobei zwei Männer im Alter von 33 und 44 Jahren verletzt worden seien. Bei der Attacke auf ein Mehrfamilienhaus im Bezirk Swatowo habe eine 66-jährige Frau Verletzungen erlitten. In der Nähe der Ortschaft Nowopskow sei ein 42-jähriger Autofahrer zu Schaden gekommen.
14:39 Uhr
RT DE-Exklusiv: Unter Beschuss – Rettung von Zivilisten aus Konstantinowka

Russische Soldaten evakuieren weiterhin Zivilisten aus Konstantinowka und müssen dabei verminte Straßen sowie Drohnenangriffe überwinden. RT-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij begleitet die Einsatzkräfte und spricht mit Soldaten und Evakuierten über den gefährlichen Weg aus dem Kampfgebiet. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
14:08 Uhr
Medienbericht: Ukraine setzt britische Drohnen für Angriffe tief in Russland ein
Laut einem Medienbericht soll das ukrainische Militär begonnen haben, Drohnen aus britischer Produktion für Angriffe tief in Russland einzusetzen. Wie die Times unter Berufung auf Quellen in den ukrainischen Streitkräften schreibt, seien Drohnen zweier britischer Rüstungsunternehmen unter anderem für Schläge gegen russische Erdölraffinerien in Wolgograd und Jaroslawl zum Einsatz gekommen. Das Blatt nennt dabei explizit unbemannte Luftfahrzeuge des Typs Nyan aus Produktion des Unternehmens Callen-Lenz mit Sitz in der englischen Grafschaft Wiltshire.
UK drones used for ‘deep strikes’ in mainland Russia for first time https://t.co/MIeftBWBMc
— The Times and Sunday Times (@thetimes) August 15, 202613:40 Uhr
Ukrainische Attacken auf Grenzgebiet Belgorod fordern zwei weitere Menschenleben
Der Interimsgouverneur des russischen Gebiets Belgorod, Alexander Schuwajew, berichtet auf Telegram über eine tödliche ukrainische Attacke auf einen zivilen Bus mit Arbeitern eines Unternehmens im Bezirk Rakitnoje. Infolge der Attacke sei eine Frau ihren Verletzungen erlegen. Der Politiker spricht der Familie der Getöteten sein aufrichtiges Beileid aus. Wie Schuwajew ferner mitteilt, habe eine weitere Frau ein schweres offenes Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Drei weitere Frauen und vier Männer seien durch Splitter verletzt worden. Noch eine Frau habe ein Barotrauma des Ohres erlitten.
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets meldet noch ein Todesopfer. Ein Einwohner der Siedlung Rschewka sei ums Leben gekommen, als eine Drohne sein Auto attackiert habe. Neben dem Auto seien zwei Einfamilienhäuser und eine Stromleitung beschädigt worden.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

