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Selenskij an USA: Keine Angriffe auf russische Raffinerien im Tausch gegen Patriot-Raketen

US-Präsident Donald Trump fordert Kiew auf, die Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen. Die Ukraine setzt ihre Attacken dennoch fort. Nun hat Wladimir Selenskij den USA einen möglichen Tausch vorgeschlagen: Kiew könnte die Angriffe auf russische Ölraffinerien aussetzen, wenn Washington dafür Patriot-Raketen bereitstellt.
Selenskij an USA: Keine Angriffe auf russische Raffinerien im Tausch gegen Patriot-Raketen© Urheberrechtlich geschützt

Die Ukraine könnte auf Angriffe gegen russische Ölraffinerien verzichten, wenn die USA ihr im Gegenzug Patriot-Raketen liefern. Das erklärte der Anführer des Kiewer Regimes, Wladimir Selenskij, in einem Interview für den US-Sender Fox News. Sollte Washington die Raketen für einen Monat bereitstellen, würde Kiew seine Angriffe auf russische Raffinerien für denselben Zeitraum aussetzen. Selenskij erklärte:

"Wir können nicht einfach untätig bleiben, nachdem Russland unsere Energiewirtschaft angreift und Menschen tötet. Wir haben gesagt: Wenn ihr wollt, dass wir keine russischen Raffinerien mehr angreifen, dann muss Russland auch unser Energiesystem nicht mehr angreifen. Eine weitere Alternative wäre: Gebt uns Patriot-Raketen – die Finanzierung dafür werden wir selbst aufbringen."

Zuvor hatte Selenskij auf Telegram geschrieben, die USA könnten mit der Lieferung von 500 PAC-3-Abfangraketen für Patriot-Systeme erst in einigen Jahren beginnen. Das US-Außenministerium hatte den möglichen Verkauf am Vortag genehmigt. Nach Angaben von Selenskij entsprechen die vorgesehenen Lieferfristen jedoch nicht dem aktuellen Bedarf der Ukraine. Kiew bitte seine US-amerikanische Partner deshalb um eine Lösung, die eine frühere Lieferung ermöglichen würde.

US-Präsident Donald Trump hatte Selenskij zuvor aufgefordert, die Angriffe auf russische Ölraffinerien zur Dieselproduktion einzustellen. Derartige Attacken schadeten der ganzen Welt, erklärte Trump. Der russische Präsidentenberater Juri Uschakow sagte anschließend, die Ukraine habe diese Forderung nicht erfüllt. Am 30. Oktober erklärte der stellvertretende russische Ministerpräsident Alexnder Nowak, die Ukraine habe ihre Angriffe auf russische Ölraffinerien wieder aufgenommen, indem sie drei Raffinerien und einen gaschemischen Komplex angegriffen habe.

Russland lehnt westliche Waffenlieferungen an die Ukraine ab. Moskau vertritt die Auffassung, dass diese den Konflikt verlängerten und eine diplomatische Lösung erschwerten. Im Kreml wurde wiederholt erklärt, eine Ausweitung der Militärhilfe für Kiew trage nicht zur Wiederaufnahme von Verhandlungen bei.

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