Kurzclips

"Deutschland hat sein Geschäftsmodell aufgegeben" – Ökonom Folker Hellmeyer im Gespräch

Das Wort „Deindustrialisierung“ wird derzeit in Deutschland oft gebraucht, aber was steckt wirklich dahinter? Ökonom Folker Hellmeyer äußert sich besorgt über die aktuelle wirtschaftliche Lage. Im Interview erklärt er, dass die deutsche Industrie aufgrund mehrerer Faktoren unter Druck steht.

Hellmeyer weist auf die steigenden Energiekosten, die hohen Steuern und die zunehmende Regulierungsdichte hin, die Unternehmen dazu zwingt ihre Produktionsstandorte ins Ausland zu verlagern. Dies führe zu einem Verlust von Arbeitsplätzen und einem Rückgang der wirtschaftlichen Stärke Deutschlands.

Zusätzlich warnt Hellmeyer vor den Folgen der Rezession, die durch diese Deindustrialisierungstendenzen weiter verschärft wird. Er betont, dass die deutsche Wirtschaft dringend strukturelle Reformen benötige, um wettbewerbsfähig zu bleiben und zukünftiges Wachstum zu sichern. In seiner Analyse fordert er eine Entlastung der Unternehmen, insbesondere im Energiebereich, um die Industrie im Land zu halten.

Hellmeyer plädiert für eine Politik, die Innovationen und Investitionen fördert, anstatt durch hohe Belastungen das wirtschaftliche Potenzial zu bremsen. Nur so könne Deutschland seine Position als führende Industrienation verteidigen und der Rezession entgegenwirken.

Mehr zum Thema Medienbericht: Deutsche Bahn stoppt Digitalisierung

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.