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Widerstand gegen Zwangsrekrutierung in Lwow: Passanten befreien Mann aus Minivan

In der westukrainischen Stadt Lwow (Lemberg) ist es erneut zu einem Zwischenfall im Zusammenhang mit Mobilisierungsmaßnahmen gekommen. Aufnahmen aus sozialen Medien zeigen, wie Anwohner offenbar einen Mann befreien, der von Rekrutierern in einen Kleinbus verfrachtet worden war.

Dabei näherte sich eine junge Frau dem Minivan und versuchte anscheinend, eine der Scheiben zu zerstören. Kurz darauf wurden die Fenster des Fahrzeugs von innen herausgetreten.

Als sich eine Menschenmenge um das Auto versammelte, ließen die Beamten schließlich den Mann frei, den sie offenbar wegbringen wollten. Das "Lwower Gebiets-Territorialzentrum für Rekrutierung" schrieb am Dienstag auf seinem Facebook-Kanal zu dem Vorfall, dass "eine Gefahr für Leib und Leben des Personals entstanden sowie die Durchführung der Mobilisierungsmaßnahmen faktisch verhindert" worden sei.

Die Ukraine setzt im Konflikt mit Russland weiterhin auf Zwangsmobilisierung, um ihre Truppen aufzustocken. Jede Woche gehen neue Clips viral, die die wachsende Unzufriedenheit der Bevölkerung mit den Rekrutierungsmaßnahmen zeigen.

Mehr zum Thema — Widerstand wächst: Ukrainer in Lwow wehren sich gegen Zwangsrekrutierer (VIDEOS)

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